Meine Arbeit bei Netresearch – Ein Erfahrungsbericht von Mathias Lieber

Kennengelernt habe ich Netresearch während eines gemeinsamen Projekts zum Thema “Semantic Web” an der Uni Leipzig. Ich habe dort einen Versandhändler vertreten, für den ich von 2006 bis 2011 die IT leitete.

Vom konkreten Stellenangebot als Projektleiter E-Commerce erfuhr ich ganz leger über Facebook. Das Bewerbungsgespräch daraufhin lief zwar im Anzug, aber gleich „per Du“ ab. Bereits dort wurden mir die Räumlichkeiten gezeigt und ein paar Fragen zu typischen Projektsituationen gestellt („vom Bus überfahren“ war ein mir neues, aber bei NR wohl kalkuliertes Szenario!).

Softwareentwicklung im Team finde ich sowieso das spannendste Thema überhaupt. Vor meiner Projektleitertätigkeit war ich lange Zeit Entwickler, so dass ich möglichst „nah am Team“ sein wollte. Bei Netresearch findet die Entwicklung auf höchstem Niveau statt. Ich komme noch aus der SVN-Welt und die Repository-Verwaltung mit Git und Gitorious hat mir von Anfang an Freude bereitet, so dass ich gleich ein Plus im Bereich „persönliche Weiterbildung“ empfand. Magento ist allerdings ein sehr komplexes Wesen, da reicht mir ab und an ein Blick in unseren Modul-Code, um zu wissen, ob mein Team ordentlich arbeitet. ;-)

Die ausgereifte Organisationsstruktur hat mich im Stellenangebot besonders angezogen und ist auch ein Grund, warum ich Netresearch für einen echt guten Arbeitgeber halte. Scrum, eine gute Teamaufstellung und Cutting-Edge-Technologien gehören hier zum Standard. Als Leiter des Magento-Teams habe ich von Anfang an die Freiheit und Unterstützung der Geschäftsleitung gehabt, zum Beispiel Kanban für das Ticket-Management einzuführen.

Scrum, Kanban und das für Kunden wichtige „magische Dreieck“ (Kosten, Umfang und Zeit) so unter einen Hut zu bringen, dass allen Aspekten und Beteiligten eines Projekts Genüge getan wird, halte ich für den kritischen und entscheidenden Punkt meiner Position als E-Commerce Projektmanager. Es ist eine Herausforderung, die Wünsche vieler verschiedener Kunden gleichzeitig zu koordinieren und umzusetzen. Nicht zuletzt ist es meine Aufgabe, dem Entwickler-Team die Vision jedes Kunden ins Technische zu übersetzen und sie zu motivieren, eine Top-Leistung im Sinne einer guten Lösung zu erbringen. Am Ende soll nicht nur der Kunde glücklich sein, sondern auch wir als Team und Firma stolz auf unsere Software.

Persönlich möchte ich mich in Zukunft zum Thema Multi-Projekt-Management noch viel mehr weiterbilden und das Controlling meiner Projekte verbessern. Ich denke, dass ich dazu die nötige Unterstützung erhalten werde. Auf jeden Fall freue mich auf die nächsten Projekte und die vielen schönen, manchmal fordernden, aber auch spaßigen Momente mit meinem Team.

 

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