"Gern stehe ich für Ihre Fragen zur Verfügung. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme."
Thomas Fleck
Telefon: 0341 - 47 842 - 0
tf(at)netresearch.de
oder nutzen Sie unser Kontaktformular.
Wir freuen uns auf Sie.
Herzlich willkommen!

Die Zahl der Anbieter von Online-Shopsystemen hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Allein in Deutschland gibt es zahlreiche Angebote, die sich vor allem im Hinblick auf Anspruch, Qualität und Ausstattung teilweise stark unterscheiden. Die potentiellen Shopbetreiber haben somit die Qual der Wahl, welches Angebot am besten zu ihnen passt.
Im Folgenden wird daher versucht, diese Thematik etwas näher zu betrachten. Grundsätzlich können folgende Shopsystem-Lösungen unterschieden werden:
Als Kauf- bzw. Lizenzlösungen werden Systeme bezeichnet, die i.d.R. als Komplettlösungen zu einem festen Lizenzpreis erworben und in Betrieb genommen werden können. Verglichen mit Mietshops bestehen meist keine Restriktionen bezüglich der Artikel- und Besucheranzahl und auch der Grad der Abhängigkeit vom Systemanbieter ist deutlich geringer. Einziges Manko der Kauf- bzw. Lizenzlösungen gegenüber den Mietshops sind die höheren Systemanforderungen.
Ist ein fester Lizenzpreis für die Shopsystem-Lösung entrichtet (eine einmalige, vergleichsweise hohe Investition), fallen die weiteren Kosten im laufenden Betrieb eher überschaubar aus. Kauflösungen ermöglichen weiterhin die Anbindung an ein Warenwirtschaftssystem und verfügen, je nach Anbieter, über zahlreiche Sonderfunktionen, wie z.B. das Einbinden von Partnerprogrammen, Verkaufsförderungsmaßnahmen (Cross-Promotions, Rabattaktionen) oder unterschiedliche Zahlungsmethoden. Die bekanntesten Kauf- bzw. Lizenzlösungen in Deutschland sind Intershop, OXID eShop, ePages, Cosmoshop und GS ShopBuilder, die sich allerdings in Bezug auf Kosten, Funktionsumfang und Marktsegment erheblich unterscheiden.
Bei Mietshops und On-Demand-Lösungen handelt es sich um Systeme, die meist als ausgelagerte Varianten in Kooperation mit einem Service-Provider gegen die Zahlung einer monatlichen Miete betrieben werden. Der Unterschied zwischen den beiden Lösungen besteht darin, dass der bei Mietshops monatlich zu zahlende Betrag fix ist, während die Gebühr bei den On-Demand-Systemen je nach Umfang der genutzten Ressourcen auf Provisionsbasis abgerechnet wird. Das ist besonders für Shopbetreiber von Vorteil, die saisonal schwankende Nachfragen bedienen.
Die gerade beschriebenen Systeme ermöglichen einen guten Einstieg in den Bereich eCommerce, der mit relativ geringem Risiko verbunden ist und die monatlichen Kosten bewegen sich je nach Anbieter und Angebot zwischen fünf und mehreren hundert Euro. Damit scheinen diese Systeme zunächst deutlich kostengünstiger zu sein, als Kauflösungen. Doch auf langfristige Sicht sind Kauflösungen, mit ihrem einmal zu zahlenden Lizenzpreis insgesamt günstiger. Zumal auch für Mietshops oft eine einmalige Einrichtungsgebühr fällig ist, Mindestvertragslaufzeiten gelten und die Höhe des monatlichen Mietpreises sich oftmals nach der Anzahl der im Shop angebotenen Produkte richtet.
Im Gegensatz zu Kauflösungen, deren laufender Betrieb von den Shopbetreibern selbst organisiert werden muss, werden Mietshops und On-Demand-Lösungen von deren Softwareanbietern unterhalten. Hinsichtlich der eigenen Unabhängigkeit muss der Shopbetreiber dadurch aber Einschränkungen hinnehmen. Negativ fällt ebenso auf, dass oftmals keine einfache Anbindung an Warenwirtschaftssysteme möglich ist und damit manuelle Arbeit bei der Bestellabwicklung für die Shopbetreiber anfällt, die umso schwieriger zu bewältigen ist, je mehr Produkte angeboten werden und je intensiver der Shop genutzt wird.
Die bekanntesten Vertreter auf Seiten der Mietshops sind in Deutschland: 1&1 E-Shops, Strato Business-Shop und Websale Shopsystem. Bei den On-Demand-Lösungen sind vor allem Truition und Demandware bekannt.

Open Source Lösungen sind Systeme, die auf kostenloser, quelloffener, sogenannter „freier“ Software aufbauen. Ziel der Open Source Initiative (OSI) ist die Schaffung einer zuverlässigen und sicheren Software durch freie Zugänglichkeit ihres Quellcodes. Jedermann hat somit somit die Möglichkeit der Einsicht, Veränderung und Weitergabe des Quellcodes, was eine unabhängige Kontrolle und (Weiter-)Entwicklung der Software zur Folge hat. Dadurch ermöglicht Open Source die Inbetriebnahme eines leistungsstarken Shopsystems, das nach Belieben angepasst und erweitert werden kann, wozu allerdings grundlegende Programmierkenntnisse erforderlich sind.
Open Source Lösungen müssen auf einem vom Shopbetreiber ausgewählten Web-Server laufen und dort selbst eingerichtet werden. Ist der Betreiber allerdings nicht selbst dazu in der Lage, kann diese Arbeit auch an einen externen Dienstleister abgegeben werden. Der wesentliche Vorteil von Open Source gegenüber anderen Systemen ist die lizenzfreie, kostenlose und dennoch leistungsstarke Software, die individuelle Anpassungen, entsprechende Kenntnisse im Bereich der Konfiguration vorausgesetzt, ermöglicht.
Weiterhin bleibt der Shopbetreiber von externen Anbietern unabhängig. Bei der Nutzung von Open Source muss stets abgewogen werden die (Kosten-)Freiheit hinsichtlich der Anpassungen und der Nutzung auf der einen und der Arbeitsaufwand, der dabei anfällt, auf der anderen Seite. Die bekanntesten Vertreter von Open Source Lösungen in Deutschland sind Magento, osCommerce, xt:Commerce, Zen Cart, und FWPshop.
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass für potentielle Shopbetreiber die Nutzung eines professionellen Open Source Systems wie Magento in Kombination mit einem externen Dienstleister empfehlenswert ist. Dadurch kann sich der Shopbetreiber optimal auf die Pflege seines Angebots und die Wünsche seiner Kunden konzentrieren, während der technische Support von einer professionellen Open Source Agentur übernommen wird.