Schülerpraktikum bei Netresearch

Netresearch arbeitet auf einem technisch sehr hohen Niveau. Das merken wir immer, wenn wir mit unseren internationalen Partnern zusammenarbeiten oder unser Wissen auf Konferenzen und Meetups auffrischen. In solch einem Umfeld passende Aufgaben für einen Schülerpraktikanten zu finden ist nicht ganz einfach, doch habe ich mir im Laufe der Zeit ein kleines Programm zusammengestellt, wobei unsere Praktikanten einen Eindruck bekommen, was es mit dem Programmieren so auf sich hat.

Work experience Tobias Schneehardt

Anders bei Tobias Schneehardt. Computer und Programmieren sind seine Leidenschaft, sein Hobby, seine Passion. Er war in den letzen zwei Wochen bei uns, um den Arbeitsaltag eines Software-Entwicklers näher kennenzulernen. Er kennt sich schon mit vielen Dingen aus den Bereichen IT-Sicherheit, Hardware und Provisionierung aus, sodass ich ihm gleich anspruchsvolle Aufgaben anvertrauen konnte. Hier im Büro haben wir auch kleine Minicomputer wie den Raspberry Pi im Einsatz. Sie hängen hinter einem Monitor, unter dem Kickertisch und an der Kaffee-Maschine. Es sind Bastelprojekte, die vorrangig dem Spaß, der Förderung der Kreativität und zur Darstellung von Informationen dienen. Doch solche Minicomputer können auch ein Sicherheitsrisiko darstellen. Werden sie nicht gegen Angriffe von außen geschützt, können sie das Einfallstor zu einem ganzen Netzwerk werden. Speziell in Firmennetzwerken ist dies kritisch.

Zur Absicherung unserer Geräte im Netzwerk erstellen wir mit Ansible programmatisch ausführbare Konfiguratoren. Die Aufgabe für Tobias war, eine Rolle speziell für Raspberry Pis zu entwickeln, die dafür sorgt, dass diese Geräte den strengen Netresearch-Sicherheitsrichtlinien entsprechen. Innerhalb von zwei Wochen lernte er dabei den Umgang mit Ansible. Da es eine Weile dauert, bis ein Gerät fertig konfiguriert ist, lernte er nebenbei noch den Umgang mit MQTT, dem Protokoll zum Internet der Dinge. Mit einem Amazon-Dash-Button steuerte er die Farbe einer Smart-Lampe in unserem Büro.

Am Ende der zwei Wochen präsentierte er das Ergebnis seiner Arbeit in einem unserer wöchentlichen DevSamurai Meetings. In diesen Meetings treffen wir Entwickler uns, um uns über neue Technologien oder eben Lesson learned Themen auszutauschen. 

Für mich waren es sehr erfrischende, inspirierende zwei Wochen und ich freue mich schon, Tobias in den Ferien wieder bei uns im Team zu haben, wenn er einen Ferienjob bei Netresearch macht.

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