Unser Rückblick auf die CeBIT 2017

Heute endet die CeBIT in Hannover. Wir waren sowohl als Aussteller mit unseren standardisierten blugento Lösungen vor Ort, als auch als Redner und Besucher. Das Highlight für uns war eine kleine Parallelveranstaltung der DSAG, bei der wir einen Vortrag zum Thema “Neue Wertschöpfung zwischen AI und Kollaboration: Zwischen Daten und Erwartungen – Intelligente Kooperation im Ecosystem” halten durften.

CeBIT - der Dinosaurier unter den Technologie-Events?

Die Liste der E-Commerce und Online-Marketing Events ist lang geworden. Die Fachmesse CeBIT ist dabei der Fels in der Brandung. Das “Centrum der Büro- und Informationstechnik” (CeBIT) fand erstmals 1986 statt. Seitdem hat sich viel geändert in der Branche und vor allem im Onlinehandel wird die CeBIT deutlich von anderen Branchenevents abgehängt. Allerdings hat sie bei den klassischen IT-Themen wie Infrastruktur und ERP weiterhin die Nase vorn und präsentiert sich als spannender Branchentreffpunkt.

blugento am Sachsenstand

Wir hatten dieses Jahr die Möglichkeit, mit unseren standardisierten Lösungen von blugento am Sachsenstand auf der CeBIT einen kleinen Ausstellerplatz zu bekommen. Besonders der blugento data hub, welcher verschiedene IT-Systeme miteinander verbindet, weckte Interesse bei den Besuchern. Viele Unternehmen mussten wachstumsbedingt sukzessive neue Technologien und Systeme einführen, deren Verknüpfung dabei jedoch auf der Strecke blieb. Die Systeme arbeiten für sich und schaffen nicht den Mehrwert, den man sich erhofft hatte. Im Gegenteil: die mangelnde Integration führt zu erhöhtem Aufwand und Fehleranfälligkeit durch das umständliche manuelle Verschieben der Daten und der doppelten Datenpflege. Und genau hier können wir mit dem blugento data hub helfen.

Die Versammlung einer Allianz der Disruptions- und Transformationswilligen

Parallel zur CeBIT fand vor Ort noch eine kleinere Veranstaltung der DSAG statt, der Deutschsprachigen SAP Anwendergruppe e.V.. Der Titel der Veranstaltung mag zum Schmunzeln anregen und etwas nostalgisch klingen, der Hintergedanke daran ist jedoch topaktuell. Viele Unternehmen versuchen die sogenannte “digitale Transformation” besonders durch die Anschaffung neuer Technologien umzusetzen. Die technische Ebene ist jedoch nur ein kleiner Teil des Prozesses, um durch die Transformation die neuen Herausforderungen der schnelllebigen und agilen Welt meistern zu können. Ein besonders wichtiger Part wird hier häufig vergessen, wodurch die Bestrebungen nicht vorankommen: die Menschen und das Umfeld. Es müssen neuen Rollen in Unternehmen geschaffen werden, neue Wertschöpfungen und neue Werte. Auch wir bei Netresearch arbeiten mit agilen Projektmethoden und Scrum Mastern daran, unsere Arbeitsweise anzupassen und so unser Team und auch unsere Kunden und Partner bei der digitalen Transformation zu unterstützen.

Wir durften als Mitglieder der DSAG unsere Meinung und Erfahrungen teilen. In unserem Vortrag sind wir darauf eingegangen, was das eigentlich “Neue” an der Digitalisierung/Industrie 4.0 ist und worin sich “klassiche” Digital-Projekte wie die Einführung neuer Software oder das Ablösen analoger Prozesse von den vorherigen “industriellen Revolutionen” unterscheidet. Außerdem sind wir auf die Rolle des Menschen bei der Digitalisierung eingegangen.

Die Resonanz und das Feedback zu unseren Vorträgen war überwiegend positiv. Viele der anwesenden Unternehmen bzw. deren Vertreter (meist Leiter IT / CTO etc.) sind gerade ziemlich verunsichert und versuchen sich neu zu orientieren. Die Verunsicherung speist sich zum einen daraus, dass alle merken dass hier eine "große Welle" auf sie zurollt - es kam tatsächlich der Vergleich zu einem Tsunami - und zum anderen, dass es ziemlich viel Rauschen und wenig konkrete Informationen rund um das Thema gibt. Viele haben auch schon verstanden, dass es bei Digitalisierung gar nicht nur bzw. nur nachrangig um Technologie oder Software geht und es eher eine Mischung aus Veränderungen - Kultur - Technologie ist.

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