Was ist ein Barcamp?

Das Barcamp ist ein Format, das sich durch ein verhältnismäßig offenes Programm auszeichnet. Im Unterschied zum Hackathon – das war die ursprüngliche Idee – gibt es hier keine zentrale Fragestellung. Die Teilnehmer setzen die Themen. Die Bearbeitung der Themenvorschläge  erfolgt dann in Sessions, die ganz unterschiedlich gestaltet sein können: Von Diskussion über Vortrag bis hin zum Einsatz agiler Methoden oder Design Thinking findet dort alles Platz.

Der Legende nach geht der Name "Barcamp" auf ein Wortspiel des Verlegers Tim O'Reilly zurück, der dieses Format ins Leben gerufen hat. Sein "FooCamp" meint zum einen "friends of O'Reilly" und spielt zum anderen auf einen Platzhalter (für Liebhaber: metasyntaktische Variable) an, den jeder Developer kennt: foo. Ein weiterer solcher Platzhalter ist "bar". Der Titel wurde mit der Zeit also ein bisschen variiert. Dieses Format ist auch als "Un-Conference" bekannt, weil das Programm anstelle frontaler Vortragsreihen durch gemeinsames Nachdenken und den Austausch von Erfahrungen bestimmt wird. So kann es sogar dazu kommen, dass das Programm erst zu Beginn der Veranstaltung gemeinsam von den Teilnehmern festgelegt wird.

Ablauf eines Barcamps

Eine lockere Organisationsstruktur ist charakteristisch für ein Barcamp, wodurch es sich beispielsweise von einem Kongress oder einer Tagung unterscheidet. Der Freiraum beginnt bereits bei der Themenfindung, die auf die Einbeziehung der Teilnehmer setzt, statt feste Programmpunkte vorzugeben. Beim Barcamp Digitale Transformation haben wir lediglich vier Hauptschwerpunkte definiert, zu denen die Teinehmer Themen einreichen können.

Am Beginn eines Barcamps steht für gewöhnlich eine Opening Session, bei der sich die Moderatoren und/oder Refferenten vorstellen und die Schwerpunkte in kurzen Präsentationen skizzieren. Bei der gemeinsamen Sessionplanung werden die Themen über den Tag verteilt. Für das Netresearch Barcamp stehen 3 Sessionslots in je 4 verschiedenen Räumen zur Verfügung.

Das Barcamp endet für gewöhnlich mit einer gemeinsamen Feedbackrunde, die die Teilnehmer noch einmal für den Austausch untereinander und das Knüpfen neuer Kontakte nutzen können.

Gesetz der zwei Füße

Bei einem Bacramp gilt das sogenannte "Gesetz der zwei Füße", was bedeutet, dass Teilnehmer Dank ihrer zwei Füße jederzeit in einen anderen Raum wechseln können, wenn sie das in ihrem Raum diskutierte Thema nicht mehr interessiert oder sie zu diesem nichts mehr beitragen können.

Soziale Medien

Für die Kommunikation rund um das Barcamp werden soziale Medien für gewöhnlich intensiv genutzt. Mit einem gemeinsamen Twitter-Hashtag ließe sich beispielsweise nachverfolgen, was während eines Sessionslots in anderen Räumen so passiert. Alternativ lässt sich aber auch jede andere Plattform einsetzen.

Was kostet ein Barcamp?

Im direkten Vergleich mit den oben genannten Kongressen und Tagungen ist die Teilnahme an einem Barcamp für gewöhnlich deutlich günstiger. Die Finanzierung geschieht zum Teil über Sponsoren, die das Event mit Geld- oder Sachleistungen unterstützen. Beim Barcamp Digitale Transformation entscheiden die Teilnehmer selbst darüber, wie viel sie für ihr Ticket zahlen möchten. Dabei spenden wir 10 Prozent des Erlöses zur Unterstützung eines Projektes zur Digitalisierung an Schulen.

Aktiv mitgestalten

Ein Barcamp lebt von der Interaktion – von der aktiven Mitwirkung der Teilnehmer. Das Barcamp bietet die Plattform für Ihre Themen und Fragestellungen. Als Unternehmer sind wir in verschiedenen Branchen aktiv. Wir haben aber ähnliche Herausforderungen – daran können wir gemeinsam arbeiten. Jetzt sind Sie gefragt. Schicken Sie uns bitte Ihre Themenvorschläge, Ihre Ideen. Lassen Sie uns wissen, an welchen Herausforderungen Sie gerade arbeiten.

Traditionelle Denkweisen überschreiten

Ein Themenvorschlag muss keinen ausgearbeiteten Lösungsansatz beinhalten, sondern darf vielmehr auch offene Fragen formulieren, die branchenübergreifend diskutiert werden. Das Barcamp bietet Raum für jede Art des Austauschs. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt – auch Workshop- und Schulungselemente sind willkommen!

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